ÖSTERREICHISCHER KYNOLOGENVERBAND

Infos

 

NÖ. Hundehalte-Sachkundeverordnung

Stellungnahmeverfahren

Aufgrund des NÖ. Hundehaltegesetzes wurde nun eine Sachkundeverordnung erarbeitet, die zur Stellungnahme veröffentlicht wurde.

Den Text finden Sie unter:

https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/Hundehalte_Sachkundeverordnung_2023.html

Stellungnahmen sind bis 23. Dezember 2022 beim Amt der NÖ. Landesregierung unter der e-mail Adresse "post.begutachtung@noel.gv.at" einzubringen.

Hund und Du

12 Regeln für den Umgang mit Hunden

Es ist endlich soweit - die neu gestaltete ÖKV Broschüre für Kinder steht ab sofort wieder zur Verfügung!

Nachdem die beliebte Broschüre „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ (aufgelegt vom Verband für das Deutsche Hundewesen – VDH) in die Jahre gekommen ist und die Vereinbarung mit dem ÖKV für den Nachdruck auf Grund einer Sponsorenänderung durch den VDH aufgekündigt wurde, war es an der Zeit sich an die Arbeit zu machen eine Nachfolgebroschüre zu erstellen.

Dass ein solches Projekt einige Zeit in Anspruch nimmt liegt auf der Hand. Es wurden viele Gespräche geführt, Grafiker beauftragt, Texte konzipiert und viele Entwürfe durchgearbeitet. Umso mehr freut es uns, Ihnen nun eine zeitgemäße Ausgabe für unsere „Kids“ präsentieren zu dürfen.

Auf 16 farbigen A 5 Seiten wurden die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Hunden kindgerecht aufbereitet und mit modernen Cartoons illustriert. Hier finden Kinder wichtige Tipps für den Umgang mit Hunden und zusätzlich Spannendes und Interessantes über die „Sprache“ des Hundes. Ein muss für Kinder die gemeinsam mit Hunden leben und aufwachsen oder mit Hunden im täglichen Leben in Berührung kommen!

Wir wünschen Ihnen und allen Kindern viel Spaß beim Lesen dieser Broschüre!

Import von Hunden

Ausnahmeregelung für den Import von Hunden erreicht!

Mit der Novelle der Veterinärbehördlichen Binnenmarktverordnung (BVO) von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) wurde jüngst das Mindestalter für die Einfuhr von Welpen nach Österreich auf 16 Wochen festgelegt. Das hätte die Ausbildung und Prägung unserer Hunde in Österreich massiv erschwert und hat zu großer Unsicherheit geführt.

Nach intensiven gemeinsamen Bemühungen von ÖKV und ÖJGV und der besonderen Unterstützung der Nationalratsabgeordneten Johann Höfinger und Ing. Josef Hechenberger (beide ÖVP) ist es gelungen, für Hunde, bei denen besondere Gründe vorliegen (etwa Assistenzhunde, Jagdhunde) eine Ausnahmeregelung zu erzielen.

ÖKV-Vorstandsmitglied und Münsterländerpräsident Philipp Ita freut sich, dass „mit vereinten Kräften ein wesentlicher Beitrag für das Hundewesen in Österreich geleistet werden konnte!“

So dürfen Hunde bei Vorliegen besonderer Gründe weiterhin wie bisher unter 16 Wochen nach Österreich verbracht werden, es ist lediglich eine Bewilligung bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzuholen.

Abg. Höfinger: „Ich danke den Dachverbänden für die konstruktive Zusammenarbeit und bin überzeugt, mit dieser Ausnahmeregelung einen gangbaren Weg gefunden zu haben.“

Abg. Hechenberger: „Wir wollen gemeinsam gegen illegalen Welpenhandel und Qualzucht auftreten, aber die reguläre Welpeneinfuhr bei besonderen Gründen erleichtern!“

Hintergrund der Einfuhrregelung für Welpen ist, dass die Einfuhr von Welpen nach Österreich erst gestattet ist, wenn eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden kann. Da Welpen erst ab einem Alter von zwölf Wochen gegen Tollwut geimpft werden dürfen und weitere drei Wochen notwendig sind, um den Impfschutz auszubilden, dürfen Welpen erst ab einem Alter von 16 Wochen nach Österreich einreisen.

Details siehe https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/faq/faq_BVO.html

 

In Memorian Andras Korozs

Der ungarische Dachverband MEOE hat uns informiert, dass der langjähriger Präsident András Korózs, am 10. November 2022 nach kurzer, schwerer Erkrankung in seinem 60. Lebensjahr verstorben ist. Diese unerwartete und traurige Nachricht macht uns tief betroffen.

Präsident Korózs war ein guter Freund der österreichischen Kynologie. Unzählige Male hat er als FCI Allround Richter auf unseren Hundeshows Hunde verschiedenster Rassen gerichtet und sein Urteil war richtungsweisend. Als Best in Show Richter verstand er stets, den besten Hund einer Hundeshow zu küren, dessen äußeres Erscheinungsbild auch stets mit den kynologischen Vorstellungen vom gesunden Rassehund entsprach.

Weltweit bekannt war Korózs auch als Züchter von Fox-Terriern, Border Collie, Australian Sheperd und mehr. Er war einer der ersten Züchter der Rasse Miniature American Shepherd und betrieb deren internationale Anerkennung. Als Präsident der MEOE verband ihn mit dem ÖKV ein freundschaftliches Verhältnis und auf sein gegebenes Wort konnten wir uns stets verlassen.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in erster Linie seiner Familie. Die MEOE hat uns gebeten, die Trauer der Familie zu respektieren und sie in der kommenden Zeit nicht telefonisch zu kontaktieren.

Wir werden Präsident András Korózs aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner kynologischen Verdienste stets im ehrenden Andenken behalten.

Ruhe in Frieden!

Dr. Michael Kreiner

IHA Tulln 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Aussteller!

wie Ihnen bekannt ist, fand heuer die traditionelle Internationale Rassehundeschau des ÖKV in Verbindung mit der Messe „Du & das Tier“ in Tulln unter nie dagewesenen und in keiner Weise nachvollziehbaren rechtlichen Erschwernissen statt.

Die Rahmenbedingungen und Auflagen, die uns mit der behördlichen Bewilligung vom 22. September 2022 (!) vorgeschrieben wurden und über die wir Sie als Aussteller im Vorfeld kurzfristig informieren mussten, können nur als vollkommen realitätsfern und letztlich prohibitiv bezeichnet werden.

Hierfür ein Beispiel: Laut Bescheid „hat der Veranstalter ausnahmslos zu prüfen, ob das Tier […] aus einer Zucht mit einem Maßnahmenprogramm gem. §. 44 Abs. 17 TSchG stammt.“ Dazu müsse eine Untersuchung gemäß Leitfaden verpflichtend vorliegen bzw. durchgeführt werden – andernfalls sei das Tier von der Veranstaltung auszuschließen.

Allein die Durchführung einer solchen Überprüfung im Vorfeld der Veranstaltung würde bei 6.000 angemeldeten Hunden und einer als minimal angenommenen Kontrollzeit von nur 10 Minuten pro Hund einen Kontrollaufwand von insgesamt 60.000 Minuten bedeuten. Auf Arbeitstage umgerechnet wären das rund 125 Werktage (8-Stunden), was auf 6 Einlässe verteilt noch immer fast 21 Werktage Kontrollaufwand im Vorfeld der Veranstaltung mit sich bringen würde. Eine solche Auflage ist geradezu absurd.

Vor dem Hintergrund dieser überbordenden Vorgaben haben wir daher jedes Verständnis dafür, dass es in der Folge kurzfristig zu Absagen einer ganzen Reihe von angemeldeten Ausstellern gekommen ist (insgesamt 2.000 der angemeldeten 6.000 Hunde wurden zurückgezogen) und möchten uns für den entstandenen, wenn auch durch uns nicht zu verantwortenden, aber jedenfalls berechtigten Ärger entschuldigen.

Da wir die Veranstaltung in Tulln seit Jahrzehnten durchführen und derartige Auflagen noch nie erteilt wurden, konnten wir darauf vertrauen, dass die Genehmigung für die Veranstaltung so erteilt wird wie in den Jahren zuvor.

Es steht für uns außer Frage: wir werden diesen Bescheid – auch mit Blick auf die Zukunft – entschieden rechtlich – und allenfalls auch öffentlich – bekämpfen, weil die erteilten Auflagen nach Ansicht unserer Juristen dem vom Verwaltungsgerichtshof und vom Verfassungsgerichtshof angewandten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit von Auflagen widersprechen. Ein entsprechender Auftrag an unsere Anwälte ist bereits ergangen.

Seit über 100 Jahren engagiert sich der ÖKV erfolgreich in der Förderung einer artgerechten Zucht und Haltung von Hunderassen in Österreich. Daher steht es für uns außer Frage, dass die Unterbindung bzw. Rückführung von Qualzuchten dabei eine zentrale Aufgabe ist. In diesem Sinne verstehen wir die behördlichen Auflagen der Landesbehörden auch nicht als Ausdruck des Tierschutzes, sondern vielmehr als Ausfluss lebensferner und überbordender Bürokratie.

Dementsprechend werden wir unsere Kritik auch beim zuständigen Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung, dessen Fachabteilung wesentlich zum erlassenen Bescheid beigetragen hat, zur Sprache bringen.

Wir dürfen Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.


Mit besten Grüßen

Heidi Kirschbichler
ÖKV Ausstellungsreferentin

 

Dear ladies and gentleman,
dear exhibitors!

As you know, this year the traditional International Dog Show of the ÖKV in conjunction with the fair "Du & das Tier" in Tulln took place under unprecedented and in no way comprehensible legal difficulties.

The general conditions and requirements that were prescribed to us with the official approval of 22 September 2022 (!) and about which we had to inform you as an exhibitor in advance short before the show can only be described as completely unrealistic and ultimately prohibitive.

Here an example: According to the decision, "the organizer has to check without exception whether the animal [...] is coming from a breeding with a program of measures according to §. 44 (17) TSchG." For this purpose, an examination in accordance with the guidelines must be mandatory or carried out – otherwise the animal should be excluded from the event.

Just carrying out that such a check in the run-up to the event would mean a total control effort with a minimum control time of only 10 minutes per dog, of 60,000 minutes with 6,000 registered dogs. Converted to working days, this would be around 125 working days (8 hours), which would still entail almost 21 working days of control effort in the run-up to the event spread over 6 admissions. Such a requirement is downright absurd.

Against the background of these exuberant requirements, we therefore have every understanding for the fact that a whole series of registered exhibitors have subsequently cancelled at short notice (a total of 2,000 of the registered 6,000 dogs were withdrawn) and would like to apologize for the annoyance that has arisen, even though that we are not responsible for it, but it is in any case justified.

Since we have been holding the event in Tulln for decades and such conditions have never been imposed, we could trust that the approval for the event would be granted as in previous years.

For us, it will be no question that we will combat this decision decisively legally – and possibly also publicly – also with a view to the future – because, in the opinion of our lawyers, the conditions imposed contradict the principle of proportionality of conditions applied by the Administrative Court and the Constitutional Court. A corresponding order to our lawyers has already been issued.

For more than 100 years, the ÖKV has been successfully involved in promoting species-appropriate breeding and keeping of dog breeds in Austria. Therefore, there is no question for us that the prevention or repatriation of torture breeding is a central task. In this sense, we do not understand the official requirements of the state authorities as an expression of animal welfare, but rather as an outflow of lifeless and excessive bureaucracy.

Accordingly, we will also raise our criticism with the responsible member of the Lower Austrian provincial government, whose specialist department made a significant contribution to the decision issued.

We would like to keep you informed about further developments.


Best regards,

Heidi Kirschbichler
ÖKV exhibition consultant

Zuchtvoraussetzungen ÖKV betreute Rassen

Sehr geschätzte Züchter!

Mit Anfang September 2022 musste der Österreichische Kynologenverband dem zuständigen Gesundheitsministerium eine Evaluierung des ÖKV-Projektes "Konterqual" vorlegen.

In das überarbeitete Projekt sind nicht nur Änderungen bei den clubbetreuten sondern auch bei den direktbetreuten Rassen des ÖKV eingeflossen. Die Änderungen wurden Großteils über Vorschlag von kompetenten Veterinärmedizinern aber auch anderer Personen (vor allem Züchter) vorgenommen und bei der ÖKV-Vorstandssitzung am 31.08.2022 beschlossen.

Die geänderten Zuchtvoraussetzungen für ÖKV-betreute Rassen treten am 01.01.2023 in Kraft. In der fast 4-monatigen Übergangsfrist sollte darauf hingearbeitet werden, dass spätestens mit dem Inkrafttreten der Änderungen alle Vorgaben umgesetzt werden. Eine frühere Anpassung ist natürlich wünschenswert und kommt unseren Hunden zugute.

Auf der Homepage des ÖKV können die neuen Zuchtvoraussetzungen des ÖKV für vom ÖKV direkt betreute Rassen unter Referate/Zuchtbuchreferat eingesehen werden (alle Änderungen sind in Rotschrift dargestellt).

Josef Koren
Zuchtbuchreferent

 

In Memoriam Hans Müller

This is with a profound sadness that we have been informed of Hans Müller (CH) passing away on September 8, 2022.  Besides his function as an FCI International Judge, as a Board member and President of the Swiss Kennel Club (SKG), Hans Müller was the FCI President from 1984 until 2013, and to date the only President of Honour of the FCI, a unique and well-deserved title. 

Hans was a charismatic person, with a true spirit of positive leadership, a real gentleman with impressive human approach.  

On behalf of the FCI President, Dr Tamas Jakkel, the whole FCI General Committee members, the whole FCI Staff and in my personal name, I would like to express the entire FCI family’s condolences to Hans’ family, his lovely wife Evelyn, and his grand-children.

An immense personality, a “character” as he used to say, left us.  May he rest in peace.

Dear Hans, thanks for everything you have done for us and for the FCI.


Y. De Clercq
FCI Executive Director

Änderung des Tierschutzgesetzes

Verbot des Scherens der Vibrissen

Der Nationalrat hat in seiner Sitzung vom 7. Juli 2022 eine Ergänzung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Unter anderem wurde in § 7 Liste der verbotenen Eingriffe das Verbot des Scherens der Vibrissen hinzugefügt. Damit ist zukünftig auch das Ausstellen von Hunden mit geschorenen Vibrissen verboten. Dieses Verbot tritt mit 1. September 2022 in Kraft und betrifft ab diesem Zeitpunkt alle Hundeshows in Österreich.

Herzlich Willkommen zur ÖKV Homepage!

Der Österreichische  Kynologenverband (ÖKV), gegründet 1909, ist der Dachverband von rund 100 österreichischen Hundeverbänden mit rund 500 angeschlossenen Vereinen, die sich mit Sport, Haltung, Erziehung, Ausstellung, Ausbildung, Prüfung und Zucht des Hundes beschäftigen. Der Österreichische Kynologenverband ist als einziger österreichischer Hundedachverband Mitglied der internationalen Dachorganisation des Hundewesens, der FCI (Fédération Cynologique Internationale). >>> weiter

 

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Mit der Sparte Gebrauchshunde außerordentliches Mitglied der Bundessport-organisation (BSO)

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